Kunstwerke Tiefentanz die Zweite

Fotografien

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Ana Popescu/Kerstin Hruza

Videoinstallation

Die Arbeit  “                                 “ versucht auf experimentelle Weise Video, Fotografie, Literatur und Wissenschaft zu verbinden.

Ausgehend von den kulturtheoretischen Texten „Can the Subaltern Speak“ von Gayatri Chakravorty Spivak und „The location of Culture“ von Homi K. Bhabha wird das Entstehen von Kultur im Allgemeinen und das Problem der Subalternität im Speziellen behandelt.

Fotografie von: Kelvyn Ornette Sol Marte

Wir versuchen den „Third Space“ in eine bildliche Sprache zu übersetzten: die Figuren befinden sich in einem Nichtraum, der nicht zu orten ist.  Sie verschmelzen mit dem Hintergrund der sich an sie angleicht und umgekehrt. Sie sind aller körperlichen Merkmale weitestgehend beraubt. Aber sie sind auch in sich selbst gefangen und können nicht kommunizieren, nicht aufeinander zugehen. Kommunikation setzt immer Machtstrukturen voraus. Bhabhas „Third Space“ ist ein theoretischer Raum und von daher schon schwer in der Praxis zu fassen. Die Kultur, die Gesellschaft entsteht immer aus dem eigenen Subjekt heraus, das sich aus der Differenz zum Anderen bildet. Sie bedingen sich gegenseitig.

Fotografie von: Martin Mader. Die Verortung der Kultur ist eine Bewegung der (Text-)Spuren aus dem dritten Raum heraus. Die subalternen Menschen sind Teil dieser Bewegung. Zusätzlich müssen sie sich zu einer übergeordneten Kultur bewegen. Ihre Position nach dem dritten Raum ist ein Zwischenraum, der sich unentwegt in den Hauptraum bewegt und diesen zugänglich macht.

Martin Mader/Miriam Tiefenbrunner

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